25 Jahre Bensheimer Werkstätten

Am 14.09.2022 wurde das 25-jährige Jubiläum der Bensheimer Werkstätten gefeiert.
An der Feier begrüßten die Gäste u.a. Werkstattleiter Stefan Groß, der Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Dietmar Schott, Kreishandwerksmeister Jörg Leinekugel, Kreisbeigeordnete Diana Stolz sowie der Stadtrat Oliver Röder. Eine eindrucksvolle, musikalische Umrahmung boten Frau Meier und Herr Kolling.
Die Bensheimer Werkstätten sind eine Werkstatt für Menschen mit psychischen Erkrankungen, deren Träger die Kreishandwerkerschaft Bergstraße ist. Neben der Hauptwerkstatt in Bensheim gibt es eine Zweigwerkstatt in Mörlenbach.
Gegründet wurden die Bensheimer Werkstätten im Februar 1997 auf Anfrage des Kreises Bergstraße. Einrichtungen, die Menschen mit geistigen Behinderungen betreuten, waren bereits vorhanden. Jedoch fehlte eine Einrichtung, die Menschen mit psychischen Erkrankungen beschäftigte.
Die Nähe zu mittelständischen Handwerksbetrieben bot und bietet auch aktuell Möglichkeiten für Praktika, Ausbildungsplätze und Arbeitsplätze auf dem ersten Arbeitsmarkt.
Am Standort Bensheim sind insgesamt rund 60 Mitarbeitende und in der Zweigwerkstatt Mörlenbach noch einmal ca. 40 Menschen mit psychischen Erkrankungen beschäftigt.
Im Berufsbildungs- und Arbeitsbereich der Bensheimer Werkstätten können Dienstleistungen wie Verpackungs- und Montagearbeiten sowie kleinere Mechanik- und Elektroarbeiten angeboten werden. Auch Mailingaufträge werden bearbeitet.
Die Mitarbeitenden übernehmen je nach Neigungen und Fertigkeiten ebenfalls auch anfallende Garten- und Lagerarbeiten. Im unserem Küchen- und
Hauswirtschaftsbereich sind bis zu vier Mitarbeitende beschäftigt. Dort werden täglich die Mahlzeiten für die Mitarbeitenden und angestellten Personen der Werkstatt unter der Anleitung zweier Hauswirtschafterinnen selbst zubereitet.
Die Bensheimer Werkstätten verstehen sich „als Teil der Gesellschaft, die als Einrichtung das Ziel verfolgen, für Menschen mit einer psychiatrischen Erkrankung eine sinnvolle Arbeitsmöglichkeit zu schaffen, diese aber auch in ihrem Interesse an Integration und Wiedereingliederung in reguläre Beschäftigungsmöglichkeiten zu unterstützen.