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Seminar - „Bauhandwerkersicherung“

 

Wohl kaum ein Thema wird in der Realität der Bauabwicklung so unterschätzt, wie das Thema Bauhandwerkersicherheit. Dabei handelt es sich hierbei um viel mehr als nur eine theoretische juristische Konstruktion.

 

Die Bauhandwerkersicherung gewährt dem Unternehmer nicht nur eine effektive Sicherung seiner Ansprüche auf Vergütung, sondern mildert dabei vor allem das Risiko aus der grundsätzlich bestehenden Vorleistungspflicht. Gleichzeitig setzt der Unternehmer den Auftraggeber unter Druck, kann unter Umständen Rückschlüsse auf dessen finanzielle Ausstattung ziehen und sogar bei Sicherungsverweigerung hierauf eine Kündigung des geschlossenen Bauvertrags stützen.

 

Auch für Bauverträge, die ab dem 01.01.2018 im Geltungsbereich des neuen Bauvertragsrechts geschlossen werden, gilt das ursprünglich in § 648a BGB geregelte Recht weiter, ist nun allerdings unter einer anderen „Hausnummer“ zu finden – nämlich unter § 650f BGB. Die Voraussetzungen, unter denen der Unternehmer hiernach Sicherheit verlangen kann, haben sich dabei nicht grundsätzlich geändert. Geändert hat sich allerdings der Anwendungsbereich.

 

Welche Anforderungen an das Sicherungsverlangen zu stellen und welche Rechtsfolgen an eine Sicherungsverweigerung durch den Auftraggeber anknüpfen, sind genauso Gegenstand des Seminars, wie die praxisnahe Erläuterung, wie ein Unternehmer damit umzugehen hat, wenn er sich selbst einem Sicherungsverlangen eines Nachunternehmers ausgesetzt sieht.

 

Gliederung:

 

1)    Einführung und bisherige Rechtslage

2)    Anspruchsvoraussetzungen des § 650f BGB

3)    Sicherungsarten und deren Kosten

4)    Rechtsfolgen einer Sicherungsverweigerung:

Leistungsverweigerung und Kündigung des Vertrags

5)    Durchsetzung des Sicherungsverlangens

6)    Rückgabe der Sicherheit

7)    Abdingbarkeit

 

Teilnehmerkreis:      Handwerker, Bauunternehmer, Generalunternehmer, Bauträger,Projekt- und Bauleiter, Architekten und Bauingenieure, Verbraucher

 

Als Referentin freuen wir uns, Frau Rechtsanwältin Vanessa Bollenbach, begrüßen zu können. Frau Bollenbach ist Rechtsanwältin bei GvW Graf von Westphalen in Frankfurt am Main seit Mai 2017. Sie ist seit mehreren Jahren als Rechtsanwältin auf das Private Bau- und Architektenrecht spezialisiert.

 

Sie berät Auftraggeber und Auftragnehmer sowie Investoren, Bauträger  und WEG in allen Fragen des Privaten Baurechts, des Architektenrechts, der VOB/B und der MaBV.

 

Termin/Dauer:                  26. September 2018 von 14.00 -  18.00 Uhr

 

Veranstaltungsort:            Kreishandwerkerschaft Bergstraße,

                                   Werner-von-Siemens-Straße 30,

                                   64625 Bensheim,

                                   Seminarraum 1

 

Referent:                       Frau Vanessa Bollenbach,

                                   Fachanwältin

                                   für Bau- und Architektenrecht

Teilnehmer:                     min. 10 Personen

Teilnahmegebühr:              150,00 € pro Person /Innungsbetriebe 130,00 € pro Person

 

Im Preis sind ein kleiner Imbiss und Tagungsgetränke enthalten. Für Ihre verbindliche Anmeldung bitte an: friedrich.sattler@kh-bergstrasse.de oder die Anmeldung an uns zurückfaxen unter 06251-138139.

 

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Ansprechpartner: Friedel Sattler / Tel. 06251-138-110.

 

 

 

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